Zur Ruhe kommen, obwohl noch nicht alles erledigt ist
Du hast den Nachmittag freigehalten. Endlich etwas Luft. Dann fällt dir die unbeantwortete Nachricht ein. Die Entscheidung, die noch aussteht. Das Gespräch, das du vorbereiten solltest.
Vielleicht erledigst du das noch schnell. Danach wäre der Kopf frei.
Nur: Wann ist eigentlich alles erledigt?
Wenn du Verantwortung trägst, gibt es fast immer etwas zu tun. Menschen warten auf eine Antwort. Ein Projekt braucht Aufmerksamkeit. Und auch zu Hause hört das Leben nicht auf, nur weil du eine Pause eingeplant hast.
Wenn die Pause erst kommen darf, wenn alles fertig ist, entscheidet die Aufgabenliste darüber, wann du dich erholen kannst. Und die hat selten ein Ende.
Pause darf zur Arbeit gehören
Trotzdem kann sich ein schlechtes Gewissen melden, sobald du aufhörst. Du sitzt draussen, während andere weiterarbeiten. Der Gedanke kommt: Diese Zeit könnte ich doch nutzen.
Das tust du gerade. Wir brauchen Zeiten, in denen wir auftanken, damit wir überhaupt wieder arbeiten können. Eine Pause darf deshalb auch mitten im Arbeitstag Platz haben.
Ein Spaziergang auf Arbeitszeit? Ja bitte! Einen Nachmittag die Seele baumeln lassen, um danach wieder anpacken zu können? Manchmal einfach nötig.
Diese Zeit darf frei bleiben. Ohne nebenbei Mails zu beantworten oder das nächste Gespräch vorzubereiten. Du darfst durchatmen und den Gedanken freien Lauf lassen.
Du musst vom Spaziergang keine neue Idee mitbringen. Und nach dem freien Nachmittag braucht es keinen Beweis, dass er sich gelohnt hat. Lass die Pause eine Pause sein.
Vielleicht darf diese Woche eine solche Zeit in deinem Kalender stehen. Und dort bleiben, auch wenn bis dahin noch etwas dazukommt. Manchmal möchtest du dir dafür auch ein paar Tage nehmen. An einem Ort, an dem du dich um wenig kümmern musst und Zeit hast, überhaupt erst anzukommen.
Ankommen und ablegen
Dafür ist bei der Kurzauszeit alles vorbereitet: das TinyHaus, deine Verpflegung und die passenden Impulse für deine Tage. So kannst du dich ganz auf dich und deine Frage konzentrieren.
Die offenen Aufgaben reisen vielleicht trotzdem mit. Ein erstes Angebot beim Ankommen ist deshalb die Gefängnisbox. Du schreibst auf einzelne Zettel, was dich noch beschäftigt: Aufgaben, Erwartungen, Gedanken, die sich immer wieder melden. Dann legst du sie in die Box. Für eine Weile dürfen sie dort bleiben. Du musst gerade nichts davon lösen oder erledigen. So bekommt der Gedanke einen konkreten Platz: Du darfst zur Ruhe kommen, obwohl noch etwas offen ist.
Bereit für eine Kurzauszeit? Dann melde dich unverbindlich für ein Kennenlerngespräch.

